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Alternative Carsharing

25. Oktober 2019

 

Michael Achatz (E-Wald) plädiert fürs Teilen.

Auf dem Land ist es oft schwer, mit Bus und Bahn von A nach B zu kommen. Carsharing könnte die Lösung sein – gerade für den Zweitwagen in einer Familie. Die Firma E-Wald in Teisnach hat sich auf dieses Geschäftsfeld spezialisiert. Sie hat nur Elektroautos in ihrer Flotte. Mindestens fünf Euro kostet es, sich ein Auto auszuleihen. Michael Achatz erklärt, welche Voraussetzungen man erfüllen muss.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie groß ist der Fuhrpark von EWald, welche Modelle und wie viele Standorte gibt es?

Michael Achatz: Wir haben plus minus 200 Fahrzeuge an 35 Standorten in sieben Bundesländern. Wir sind nicht an Marken gebunden. Jeder Hersteller, den es auf dem Markt gibt, ist mit mindestens einem Auto vertreten. Die Autos beziehen wir zum Großteil von Händlern aus der Region. Insgesamt aber sind nur E-Autos aus meiner Sicht nicht die Lösung, auch wenn sie viel umweltfreundlicher als Verbrenner sind. Sinnvoller wär’ es, die Autos, die wir haben, besser aufzuteilen, denn viele stehen 22 Stunden am Tag sowieso nur rum.

Was sind die Voraussetzungen, ein Auto zumieten?

Achatz: Ein gültiger Führerschein und der Kunde muss sich mit Adresse und Telefonnummer registrieren.

Wie merkt man, wenn die Batterie leer wird und wie lädt man sie wieder auf?

Achatz: Fast jedes Auto hat ein Display, worauf man die nächsten Ladestationen sehen kann. Man kann das Auto aber auch an jeder Haussteckdose aufladen. Wobei es bei großen Autos acht bis zwölf Stunden dauern kann.

Wie würden Sie einen typischen Carsharing-Kunden beschreiben und wie alt war ihr ältester?

Achatz: Es gibt nicht den typischen Carsharing-Kunden. Die sind in der Regel sehr offen und interessiert. Der Älteste wurde 1927 geboren.

Warum sehen Sie den größten Nutzen von Carsharing eher im ländlichen Raum?

Achatz: Wir gehen bewusst nicht in Städte, denn dort kommt man von A nach B. Im ländlichen Raum gibt es weniger öffentliche Verkehrsmittel.

Michael Achatz im Interview:

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Die Königin der Stadt

24. Oktober 2019

Deggendorf. Als Bischofsmaiserin stammt Kristina List vom Land, doch für ihr BWL Studium ist sie in die Stadt gezogen. Hier ist sie im Juli zur Deggendorfer Donaukönigin gekrönt worden, ein Jahr zuvor war sie das Christkindl – zwei wichtige gesellschaftliche Rollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kristina I. repräsentiert die Stadt bei Veranstaltungen in ganz Deutschland und bis nach Südtirol. Als Königin trägt sie ein blaues Dirndl, Krone, Schärpe und ein Zepter. War das schon immer ihr Traum?  „Ich glaube schon, dass viele Mädchen davon träumen.“ Jetzt im Oktober sei ihr Terminplan voll. Als Beispiele nennt sie die Bürgerversammlung sowie Termine in Wolfsburg und Hamburg.

Was will ein Hamburger von einer niederbayerischen Königin wissen?  „Was ich mache und wie man das wird.“ Informationen über die Stadt hole sie sich im Internet. „Einiges hab’ ich schon vorher gewusst. Was man so mitbekommt, wenn man in Deggendorf wohnt und studiert.“ Ihr Reich ist die Donau: „Sie fließt durch zehn Länder, entspringt im Schwarzwald, mündet ins SchwarzeMeer.“

Für das Ehrenamt bekommt die 23-Jährige eine Aufwandspauschale: „Und mir werden auch die Kilometer und der Sprit bezahlt.“ Ihre Zeit als Donaukönigin endet nach zwei Jahren und auch ihr BWL-Studium wird Kristina List bald abschließen. Welche beruflichen Pläne hat sie? „Ich möchte irgendwas mit Menschen machen und nicht nur Zahlen von links nach rechts schieben.“

Kristina List im Interview:

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Schwerpunkt Europa in Donauwörth

23. Juli 2019

 

Wie ist die europäische Idee in der Region Donau-Ries pragmatisch und praktisch spürbar? Welchen Beitrag leistet die Region über ihren Tellerrand hinaus? Was geschieht mit einer Zweckgemeinschaft an ihren Grenzen, und wie damit umgehen? Im Spannungsfeld zwischen regionaler Versorgung und einer Öffnung des Wirtschaftsmarktes gibt es viel zu diskutieren. Welche Dialogkultur wird zwischen europäischer und kommunaler Ebene gepflegt? Und darf es auch ein bisschen internationaler sein?

Ab dem 15.07. haben sich 24 Jungredakteure aus Donauwörth  das Schwerpunktthema EUROPA journalistisch erarbeitet. Die Themenseite wurde am 19.07. in der Donauwörther Zeitung veröffentlicht. Ein Radiomagazin wurde im Rundfunk in Kooperation mit der EFA mehrfach ausgestrahlt. Für den 22.7. und 23.7. produzierten sie eine Life-Talkshow in Kooperation mit dem Landkreis Donau-Ries.

Jugendliche aus Donauwörth haben  Passant*innen befragt, was sie mit EUROPA verbinden:

 

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Schwerpunkt Europa – Impressum

21. Juli 2019

Die Medienprodukte sind das Ergebnis des medienpädagogischen Projekts volo. Jungredakteure der Realschule Heilig-Kreuz  in Donauwörth  beschäftigten sich eine Woche lang mit dem Thema „EUROPA“. Initiiert und gefördert wurde die Projektwoche von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Zusammenarbeit mit der Donauwörther Zeitung und der Evangelischen Funkagentur EFA.

Projektteam: Thomas Hilgendorf, Jean-Francois Drozak, Lisa Kräher, Roland Rosenbauer. Für die Schulen: Ulrich Starrock. Die Redaktion hatte drei Arbeitsteams. Das Team „Print“ hat eine Themenseite  produziert. Die Radio-Gruppe machte Beiträge für den Rundfunk, und die Theatergruppe brachte das Thema „Extrem“ am Donnerstagabend auf die Bühne.

Besonderer Dank gillt dem Landkreis Donau-Ries für die Unterstützung.

+ Schwerpunkt Europa- Donauwörther Zeitung
Was hat Europa mit uns zu tun?

16. Juli 2019

Reisefreiheit, Brexit, Frieden, Bürokratie, Gurkenkrümmungsverordnung und Interrail. Europa und die EU – irgendwie ist das Begriffspaar in aller Munde. Bei den einen als Hoffnungsschimmer für die Völkerverständigung, bei den anderen als Feindbild für lähmende Politdebatten. Manchmal merkt man kaum, dass sowohl Europa als auch die EU fest im Alltag verankert ist. In der Region vielleicht sogar etwas mehr als anderswo im Land.

Beispiel Airbus. Am Donauwörther Standort arbeiten Menschen aus gut 40 Nationen – die meisten sind EU-Bürger. Joachim Herfert ist Ausbildungsleiter bei Airbus Helicopters in Donauwörth, mit gut 7000 Mitarbeitern der mit Abstand größte Arbeitgeber im Landkreis.

Airbus ohne Europa? Für Herfert ist das kaum vorstellbar. Das Unternehmen verstehe sich als internationaler Konzern. Niederlassungen auf der ganzen Welt versprächen weitaus bessere Absatzmärkte, da ist sich Herfert sicher. Doch die Produktion in unterschiedlichen Ländern, in Europa vor allem in Deutschland, Frankreich und Spanien, habe auch ihre Herausforderungen. Mitarbeiter mit verschiedenen Muttersprachen und kulturellen Hintergründen sind aufeinander angewiesen. Die Verständigung muss klappen, um einwandfreie Produkte zu verkaufen. Auch deshalb setzt sich Airbus bereits bei den Auszubildenden für internationale Begegnungen ein. Verschiedene Nationen und Kulturen sollen sich begegnen. Nicht nur an der Werkbank, sondern auch in der Kantine oder im privaten Rahmen. „Für die Mitarbeiter ist es normal, mit Menschen aus anderen Ländern zu interagieren“, sagt Herfert. Und das fange bei den Jungen an, für die der internationale Kontakt normal sein sollte.

Joachim Herfert im Radiointerview:

 

Sprachtutoren sollen den jungen Menschen helfen, die Scheu vor der fremden Sprache zu verlieren. Herfert erklärt, dass regelmäßig Studenten aus England für einige Monate nach Donauwörth kämen, um die Azubis aus der Region lebensnah zu schulen. Das beginnt beim Small Talk, geht über Fachausdrücke bis hin zum Fahrkartenkauf am Bahnhof. Ein Zurück aus der europäischen beziehungsweise internationalen Ausrichtung – nein, das wäre  wäre wohl nicht denkbar, sagt Herfert. Zu eng verknüpft seien die Wirtschaft und auch die Menschen aus den vielen Nationen untereinander.

 

Verknüpfung ist ein passender Begriff für den Energiesektor. Hier ist irgendwie alles ganz lokal und doch gleichzeitig voll europäisch, wie Ingo Butters vom regionalen Energieversorger LEW erklärt. Im Landkreis Donau-Ries ist man sogar Vorreiter bei zwei Projekten zur künftigen Stromversorgung. Wer an der Schnellermühle im Donauwörther Stadtteil Nordheim vorbeifährt, dem mag eine seltsame Folie auffallen. Die könnte bald eine große Rolle in ganz Europa spielen. Über die laminat- ähnliche Folie der Dresdner Firma Heliatek soll wie bei einer ganz normalen Photovoltaikanlage Strom erzeugt werden. Heliatek stellt biegbare und leichte organische Folien her. Sie werden mit Klebstoff auf die Dächer oder Fassaden aller möglichen Gebäude geklebt. So hat jedes Gebäude quasi sein eigenes Kraftwerk. Auch Straßen könnten, erläutert Butters, vielleicht irgendwann damit gepflastert sein. „In Deutschland wird das derzeit an drei Standorten getestet. In Donauwörth befindet sich die größte Folie“, sagt Butters. Die Anlage an der Mühle soll dieser Tage ans Netz gehen.

Ingo Butters im Radiointerview:

 

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Chancen und Grenzen

14. Juli 2019


Was hat Europa mit dem Landkreis Donau- Ries zu tun? Viel. Denn das große Ganze besteht
immer aus den vielen kleinen Teilen. Markus Erdt ist mit beidem beschäftigt. An ihn als Mitarbeiter des Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler (CSU) wenden sich die Menschen mit ihren Anliegen.

Und die sind manchmal ganz lokal – und mitunter auch von europapolitischer Bedeutung. Erdt betont, dass Bayern eng mit Europa verknüpft sei, nicht nur aufgrund der Mittellage und der Geschichte. Viele europäische Gesetze wirken sich auch auf die Bundes- und sogar auf die Landesebene aus. Da stellt sich die Frage, ob dies ein Vor- oder Nachteil ist. Um einen Vorteil zu belegen, greift Erdt zur Zuckerrübe. Europa will die von Staat zu Staat unterschiedlichen Subventionen für Zuckerrüben in allen Ländern gleichsetzen. Dies sei aber nur möglich, wenn es eine Europäische Union gibt, die auch Gesetze verabschieden darf.

Auf rein nationalstaatlicher Ebene wäre eine solche Harmonisierung laut Erdt kaum möglich. Bald könnten, im Erfolgsfall, alle Landwirte den gleichen Zuschuss für ihre Rüben bekommen. Eine wichtige Frage ist zudem die der Migration. Seit 2015 kam eine große Zahl an Flüchtlingen über den Balkan und Österreich nach Bayern – und auch in den Kreis Donau-Ries. Diese Herausforderung konnte nur durch viele öffentliche und kirchliche Institutionen sowie die ehrenamtlichen Helfer bewältigt werden. Ausgestanden ist die Herausforderung nach wie vor nicht. Auf die Hilfe Europas wurde zwar gehofft, jedoch war es  nicht möglich, darauf zu warten. Und somit musste Deutschland alleine handeln. Oftmals waren es die Kreise und Kommunen, die in Eigenregie organisierten und Hilfe gestalteten.

Markus Erdt in Radiointerview:

Was bleibt von der Projektwoche? EU – pro oder contra? Sämtliche behandelte Themen zeigen: Europäische Zusammenarbeit bietet Chancen und nicht zuletzt ein nicht zu unterschätzendes Maß an Freiheit und Frieden. Klar wurde jedoch auch: Einzelne Identitäten sind zu respektieren – und vor allem die europäische Bürokratie sollte das haben, was es im Inneren Europas kaum mehr gibt: Grenzen. (dz)

 

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Probleme vor der Haustüre

10. Juli 2019

Wie wäre es, in einer Welt ohne Schule aufzuwachsen? Für manche ist das eine ziemlich romantische Vorstellung. Die Realität sieht dagegen meist bitter aus. In vielen Ländern der Welt wachsen Kinder ohne jegliche schulische Bildung auf – weil es einerseits keine Schule in ihrer Umgebung gibt, aber auch, weil der Weg dorthin zu gefährlich und zu lang wäre. Die Konsequenz ist in den meisten Fällen schlicht und ergreifend: Armut und die Flucht davor. Szenenwechsel. 2016 im Landkreis Donau-Ries. Schulturnhallen werden zu Flüchtlingslagern umgewidmet, mit Bussen werden Migranten aus dem arabischen und afrikanischen Raum fast tagtäglich zum Landratsamt in Donauwörth gefahren. In dieser Zeit der sogenannten Asylkrise erkannte Landrat Stefan Rößle, dass man notleidenden Menschen eigentlich viel stärker vor Ort, in ihren Ländern, helfen müsste. Auch damit andere Regionen im Westen nicht überfordert sind. Aus einer Idee ist ein bundesweit beachtetes Projekt geworden.

Seit etwa zweieinhalb Jahren kümmert sich Karl-Heinz Köster als Koordinator für Entwicklungspolitik im Landkreis Donau-Ries mit dem Projekt „1000 Schulen für unsere Welt“ um das Problem. Wie der Name schon verrät, spezialisiert sich das Projekt auf den Bau von Schulen. Einer der bekanntesten Unterstützer von „1000 Schulen für unsere Welt“ ist Landrat Rößle, der nicht nur den Erlös aus dem Verkauf seines Sportwagens dafür gespendet hat, sondern auch ein wichtiger Türöffner für das Projekt ist. Der Erfolg des Projektes spiegelt sich auch in der großen gesammelten Summe aus rein privaten Spenden wider, die es ermöglichte, 25 Schulen in Afrika zu bauen. „1000 Schulen für unsere Welt“ arbeitet mit der Hilfsorganisation Fly & Help zusammen. Der stetige Kontakt zu den Ländern soll auch Vorurteile gegenüber Fremden abbauen.

Karl-Hein Köster im Radiointerview:

Diese „Entwicklungszusammenarbeit“ lohne sich für beide Parteien, so Köster. Wenn Regionen anderen Regionen helfen, ist die Gefahr geringer, dass Gelder durch Korruption verschwinden. Man kennt sich und die einzelnen Orte. Das schafft Vertrauen. Die Ambition dieses Projektes ist es auch, eine Bleibeperspektive für die Einwohner zu schaffen, dass diese nicht in ein anderes Land umsiedeln und ihr Leben bei der Flucht riskieren müssen. Es soll zudem einer möglichen Überforderung in Europa vorbeugen – zumal sich die Zusammenarbeit in der Flüchtlingsfrage in der EU als, gelinde gesagt, ausbaufähig gezeigt hat. (dz)

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Schwerpunkt Extrem in Selb

19. April 2019

Was hält uns davon ab, einen außergewöhnlichen Lebensstil zu führen? Aus welcher Perspektive wirkt etwas EXTREM, und ist es mehr als eine subjektive Wahrnehmung? Ab wann wird EXTREMES gefährdend und wie wirkt es sich auf das soziale Umfeld aus? Was bleibt zurück, wenn es der Mittelmäßigkeit weicht? Ist es erstrebenswert, sich aus der Masse abzuheben? Und wie alles begann!

Ab dem 25.03. haben sich 24 Jungredakteur*innen aus der großen Kreisstadt Selb das Schwerpunktthema EXTREM journalistisch erarbeitet. Die Themenseite wurde am 29.03. in der Frankenpost veröffentlicht. Ein Radiomagazin wurde im Rundfunk in Kooperation mit der EFA mehrfach ausgestrahlt. Für den 28.3. und 29.3. produzierten sie eine Life-Talkshow in Kooperation mit der Stadt und dem Landkreis Wunsiedel im Rosenthal-Theater.

Jugendliche aus Selb haben in Selb Passant*innen befragt, was sie unter EXTREM verstehen:

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Schwerpunkt Extrem – Das Impressum

18. April 2019

Diese Seite ist das Ergebnis des medienpädagogischen Projekts volo. Jungredakteure der Dr.-Franz-Bogner-Mittelschule und des Walter-Gropius-Gymnasium in Selb beschäftigten sich eine Woche lang mit dem Thema „Extrem“. Initiiert und gefördert wurde die Projektwoche von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Zusammenarbeit mit der Frankenpost und der Evangelischen Funkagentur EFA.

Die Gruppe Print: Smilla Hoffmann, Jolanda Kleiner, Santiago Lipsky, Mathias Panhans, Hannah Rapp, Johannes Reinel, Anna-Luisa Sprenger; Katharina Thierfelder.

Radio: Yasmine Bartsch-Großwald, Emil Flögel, Mohammed Issa, Mohammed Sawas, Tobias Panhans, Josephina Prätzsch, Moritz Reinel, Christian Werner.

 

Theater: Nils Dietel, Anna Fiedler, Alja Hummel; Laura Krippner, Chantalè Mayer, Ahmad Taha Ali, Oleksii Zhurbenko, Karina Zagrodnik.

Projektteam: Kerstin Dolde, Jean-Francois Drozak, Eleonore Birkenstock, Roland Rosenbauer. Für die Schulen: Tina Endres und Anke Saalfrank. Die Redaktion hatte drei Arbeitsteams. Das Team „Print“ hat eine Themenseite  produziert. Die Radio-Gruppe machte Beiträge für den Rundfunk, und die Theatergruppe brachte das Thema „Extrem“ am Donnerstagabend auf die Bühne des Rosenthal-Theaters.

Besonderer Dank dem Landkreis Wunsiedel und der Stadt Selb für die Unterstützung.

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Altes Wissen neu erklärt

17. April 2019

Im Porzellanikon sind ehemalige Porzelliner als Besucherführer tätig. Museumspädagogin Regine Leineweber weiß ihre Kenntnisse zu schätzen. Und von den Besuchern gibt es Lob.

Von Santiago Lipsky und Johannes Reinel

Extreme Zeiten kennt die Porzellanindustrie der Region. Einst waren die Produkte großer Firmen wie Hutschenreuther und Rosenthal auf allen Tischen der Welt zu finden. Doch irgendwann kam die Rezession, der wirtschaftliche Einbruch, das Billigporzellan aus dem Ausland. Entlassungen waren die Folge. Viele verloren ihren Arbeitsplatz, ganze Familien in Selb und Umgebung waren von Arbeitslosigkeit betroffen.

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