+ Schwerpunkt Europa- Donauwörther Zeitung- Evang. Funkagentur
Probleme vor der Haustüre

10. Juli 2019

Wie wäre es, in einer Welt ohne Schule aufzuwachsen? Für manche ist das eine ziemlich romantische Vorstellung. Die Realität sieht dagegen meist bitter aus. In vielen Ländern der Welt wachsen Kinder ohne jegliche schulische Bildung auf – weil es einerseits keine Schule in ihrer Umgebung gibt, aber auch, weil der Weg dorthin zu gefährlich und zu lang wäre. Die Konsequenz ist in den meisten Fällen schlicht und ergreifend: Armut und die Flucht davor. Szenenwechsel. 2016 im Landkreis Donau-Ries. Schulturnhallen werden zu Flüchtlingslagern umgewidmet, mit Bussen werden Migranten aus dem arabischen und afrikanischen Raum fast tagtäglich zum Landratsamt in Donauwörth gefahren. In dieser Zeit der sogenannten Asylkrise erkannte Landrat Stefan Rößle, dass man notleidenden Menschen eigentlich viel stärker vor Ort, in ihren Ländern, helfen müsste. Auch damit andere Regionen im Westen nicht überfordert sind. Aus einer Idee ist ein bundesweit beachtetes Projekt geworden.

Seit etwa zweieinhalb Jahren kümmert sich Karl-Heinz Köster als Koordinator für Entwicklungspolitik im Landkreis Donau-Ries mit dem Projekt „1000 Schulen für unsere Welt“ um das Problem. Wie der Name schon verrät, spezialisiert sich das Projekt auf den Bau von Schulen. Einer der bekanntesten Unterstützer von „1000 Schulen für unsere Welt“ ist Landrat Rößle, der nicht nur den Erlös aus dem Verkauf seines Sportwagens dafür gespendet hat, sondern auch ein wichtiger Türöffner für das Projekt ist. Der Erfolg des Projektes spiegelt sich auch in der großen gesammelten Summe aus rein privaten Spenden wider, die es ermöglichte, 25 Schulen in Afrika zu bauen. „1000 Schulen für unsere Welt“ arbeitet mit der Hilfsorganisation Fly & Help zusammen. Der stetige Kontakt zu den Ländern soll auch Vorurteile gegenüber Fremden abbauen.

Karl-Hein Köster im Radiointerview:

Diese „Entwicklungszusammenarbeit“ lohne sich für beide Parteien, so Köster. Wenn Regionen anderen Regionen helfen, ist die Gefahr geringer, dass Gelder durch Korruption verschwinden. Man kennt sich und die einzelnen Orte. Das schafft Vertrauen. Die Ambition dieses Projektes ist es auch, eine Bleibeperspektive für die Einwohner zu schaffen, dass diese nicht in ein anderes Land umsiedeln und ihr Leben bei der Flucht riskieren müssen. Es soll zudem einer möglichen Überforderung in Europa vorbeugen – zumal sich die Zusammenarbeit in der Flüchtlingsfrage in der EU als, gelinde gesagt, ausbaufähig gezeigt hat. (dz)

+ Schwerpunkt Extrem+ Träger- Evang. Funkagentur- Frankenpost
Schwerpunkt Extrem in Selb

19. April 2019

Was hält uns davon ab, einen außergewöhnlichen Lebensstil zu führen? Aus welcher Perspektive wirkt etwas EXTREM, und ist es mehr als eine subjektive Wahrnehmung? Ab wann wird EXTREMES gefährdend und wie wirkt es sich auf das soziale Umfeld aus? Was bleibt zurück, wenn es der Mittelmäßigkeit weicht? Ist es erstrebenswert, sich aus der Masse abzuheben? Und wie alles begann!

Ab dem 25.03. haben sich 24 Jungredakteur*innen aus der großen Kreisstadt Selb das Schwerpunktthema EXTREM journalistisch erarbeitet. Die Themenseite wurde am 29.03. in der Frankenpost veröffentlicht. Ein Radiomagazin wurde im Rundfunk in Kooperation mit der EFA mehrfach ausgestrahlt. Für den 28.3. und 29.3. produzierten sie eine Life-Talkshow in Kooperation mit der Stadt und dem Landkreis Wunsiedel im Rosenthal-Theater.

Jugendliche aus Selb haben in Selb Passant*innen befragt, was sie unter EXTREM verstehen:

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Schwerpunkt Extrem – Das Impressum

18. April 2019

Diese Seite ist das Ergebnis des medienpädagogischen Projekts volo. Jungredakteure der Dr.-Franz-Bogner-Mittelschule und des Walter-Gropius-Gymnasium in Selb beschäftigten sich eine Woche lang mit dem Thema „Extrem“. Initiiert und gefördert wurde die Projektwoche von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Zusammenarbeit mit der Frankenpost und der Evangelischen Funkagentur EFA.

Die Gruppe Print: Smilla Hoffmann, Jolanda Kleiner, Santiago Lipsky, Mathias Panhans, Hannah Rapp, Johannes Reinel, Anna-Luisa Sprenger; Katharina Thierfelder.

Radio: Yasmine Bartsch-Großwald, Emil Flögel, Mohammed Issa, Mohammed Sawas, Tobias Panhans, Josephina Prätzsch, Moritz Reinel, Christian Werner.

 

Theater: Nils Dietel, Anna Fiedler, Alja Hummel; Laura Krippner, Chantalè Mayer, Ahmad Taha Ali, Oleksii Zhurbenko, Karina Zagrodnik.

Projektteam: Kerstin Dolde, Jean-Francois Drozak, Eleonore Birkenstock, Roland Rosenbauer. Für die Schulen: Tina Endres und Anke Saalfrank. Die Redaktion hatte drei Arbeitsteams. Das Team „Print“ hat eine Themenseite  produziert. Die Radio-Gruppe machte Beiträge für den Rundfunk, und die Theatergruppe brachte das Thema „Extrem“ am Donnerstagabend auf die Bühne des Rosenthal-Theaters.

Besonderer Dank dem Landkreis Wunsiedel und der Stadt Selb für die Unterstützung.

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Altes Wissen neu erklärt

17. April 2019

Im Porzellanikon sind ehemalige Porzelliner als Besucherführer tätig. Museumspädagogin Regine Leineweber weiß ihre Kenntnisse zu schätzen. Und von den Besuchern gibt es Lob.

Von Santiago Lipsky und Johannes Reinel

Extreme Zeiten kennt die Porzellanindustrie der Region. Einst waren die Produkte großer Firmen wie Hutschenreuther und Rosenthal auf allen Tischen der Welt zu finden. Doch irgendwann kam die Rezession, der wirtschaftliche Einbruch, das Billigporzellan aus dem Ausland. Entlassungen waren die Folge. Viele verloren ihren Arbeitsplatz, ganze Familien in Selb und Umgebung waren von Arbeitslosigkeit betroffen.

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Extreme Arbeitsplätze – Regine Leineweber

17. April 2019

Jugendliche aus Selb im Interview mit Regine Leineweber, über extreme Arbeitsplätze, Zeitzeugen  und Industriegeschichte zum Anfassen:

+ Schwerpunkt Extrem- Frankenpost
Bei Regen oder brütender Hitze über 42 Kilometer

16. April 2019

Seinem Hobby Laufen frönt der 34-jährige Marcus Schädlich auch an ungewöhnlichen Plätzen. Eine neu Stadt, so sagt der Marathon-Läufer, lerne man am besten kennen, wenn man sie zu Fuß durchquert.

Von Jolanda Kleiner und Mathias Panhans

Was ist extrem? Wir finden, die Sportart, die Marcus Schädlich in seiner Freizeit macht, ist eine der vielen Extreme im Leben. Doch Schädlich selbst bezeichnet sein Hobby nicht als extrem, wie er in einem Interview mit der volo-Redaktion betont. Marcus Schädlich ist 34 Jahre alt, Sportjournalist bei der Frankenpost und läuft nun schon seit 16 Jahren. Seit vier Jahren tritt er bei Marathonläufen an. Ist das extrem? Der Hobbysportler ist schon an vielen unterschiedlichen Orten gelaufen, so zum Beispiel in Jerusalem, Barcelona und erst vor Kurzem im indischen Mumbai. Egal welche Temperatur oder Wetterbedingung herrscht, Marcus läuft und zieht durch. Egal ob Regen oder Sonne, Plus- oder Minusgrade, der Journalist gibt nicht auf.

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Extrem sportlich // Marcus Schädlich

15. April 2019

Jugendliche aus Selb im Interview mit Marcus Schädlich, über Leistungssport  und die Grenzen zum Extremen.

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Zivilcourage ist unglaublich wichtig

14. April 2019

Jennifer Bernreuther arbeitet in der Extremismusprävention. In Regnitzlosau hat die
Sozialpädagogin eine Stelle in der Jugendarbeit. Die 31-Jährige gibt Einblick in ihren Job.

Was bedeutet Ihnen persönlich Zivilcourage?

Zivilcourage ist für mich persönlich unglaublich wichtig und das fängt schon ganz im Kleinen an. Ich leite einen Jugendtreff:Wenn dort eine Form von Ungerechtigkeit vorkommt, ist es oft auch so, dass sich die Jugendlichen untereinander füreinander einsetzen. Und das finde ich unglaublich wichtig, weil das unsere Demokratie stärkt.

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Extrem präventiv // Jennifer Bernreuther

13. April 2019

Jugendliche aus Selb im Interview mit Jennifer Bernreuther, über Extremismus und die besten Mittel in der Prävention.

 

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Beauftragter gegen Antisemitismus – Dr. Ludwig Spaenle

12. April 2019

Jugendliche aus Selb im Interview mit Dr. Ludwig Spaenle,
über eine wehrhafte Demokratie, Antisemitismus und Extreme: